1821 „Königliches Gewerbeinstitut“ in Berlin von C.W. Beuth gegründet.
1846
entstand daraus die studentische Vereinigung „Hütte“, gegründet von Friedrich Karl Euler als „Stätte zur gegenseitigen Anregung und Fortbildung, Heim und Ruhestatt für persönliche Annäherung durch geselliges Beisammensein
1856
12. Mai 1856: Gründung des „Verein Deutscher Ingenieure“ in Alexisbad (Harz) durch Friedrich Karl Euler und Franz Grashoff, für die mit Beendigung der Studienzeit aus der Hütte ausscheidenden Mitglieder. Der Verein stellte sich als technisch-wissenschaftlicher Verein mit berufspolitischem Engagement vor. Ziele des Vereins waren:
„das innige Zusammenwirken aller geistigen Kräfte deutscher Technik zur gegenseitigen Anregung und Fortbildung der gesamten Industrie Deutschlands“
- Bildung von Bezirksvereinen (die ersten fünf Bezirksvereine wurden im selben Jahr gegründet)
- Herausgabe einer Zeitschrift als Organ des Vereins mit dem Titel: „Zeitschrift des Vereins Deutscher Ingenieure“
Der VDI versuchte dem Beruf des „Technikers“ zu mehr Ansehen zu verhelfen, da die vom Humboldtschen Bildungsideal geprägte Gesellschaft geisteswissenschaftliche Berufszweige wesentlich höher einstufte.
Der VDI ist Mittler und Mitinitiator bei verschiedenen Einrichtungen, so z.B. beim „Dampfkesselrevisionsverein“, dem späteren TÜV, bei der Bildung eines Normenausschusses, dem späteren „Deutschen Institut für Normung“ (DIN), oder bei der Erstellung des noch heute gültigen Patentgesetzes, usw.
1876
am 4. März: Gründung des „Bayerischen Bezirksvereins Deutscher Ingenieure“ in München als Nachfolger des 1826 erfolgten ersten Zusammenschlusses von Ingenieuren im Polytechnischen Verein. 15 Gründungsmitglieder, darunter Georg Ritter von Krauss, Carl von Linde, Oskar von Miller, Rudolf Diesel.
1878
erstmals ordentliche Hauptversammlung des Gesamt- VDI in München. Gründung des „Augsburger BV“. Weitere Bezirksvereine folgten: 1892 „Fränkisch-Oberpfälzerischer BV“ (ab 1938 „Nürnberger BV“), 1925 „Unterfränkischer BV“, 1938 Umbenennung des Bayerischen Bezirksvereins in „Münchner BV“ und schließlich 1951 in „VDI BV München, Ober- und Niederbayern“.
1903
44. Hauptversammlung des VDI wiederum in München. Der Vorsitzende des Bayerischen BV, Oskar von Miller, gründete anlässlich dieser Hauptversammlung (am 28. Juni 1903) den Verein "Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik", der später das „Deutsche Museum“ wurde.
1933
Ab diesem Jahr wurde der VDI durch die NSDAP gesteuert und in den 1934 gegründeten Nationalsozialistischen Bund Deutscher Technik (NSBDT) integriert. Damit hörte eine selbständige Willensbildung des VDI auf.
1945 Der VDI wird durch Gesetz des Alliierten Kontrollrates vom 10.10.1945 aufgelöst.
1948 Wiedergründung des VDI Bezirksverein München, Ober- und Niederbayern
2000
Gründung der Landesvertretung Bayern als Außenvertretung der vier bayerischen Bezirksvereine. Betreuung der VDI-Mitglieder in Österreich durch den BV München
2012
Die Vortragsreihe „Technik im Brennpunkt“, die 2006 begonnen wurde, konnte erfolgreich mit dem sechsten Vortrag weitergeführt werden: Professor Herrmann, Präsident der TU München, sprach über "Bildung und internationale Wettbewerbsfähigkeit".